Die Schweiz soll bis 2050 klimaneutral sein. Fenster und Fensterelemente spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Energie zu sparen und CO₂ zu reduzieren. Aus diesem Grund hat der Schweizerischer Fachverband Fenster- und Fassadenbranche FFF die Arbeitsgruppe Kreislaufwirtschaft Fenster und Fensterelemente gebildet. Die interdisziplinären Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Kreislaufwirtschaft in der Schweiz voranzutreiben.
Am 28. September stimmte das Volk mit 57.73 % der Einführung einer Objektsteuer auf Zweitliegenschaften und somit der Abschaffung des Eigenmietwertes zu. Die Stammgruppe Ausbau und Gebäudehülle bedauert diesen Entscheid, denn die Abschaffung trifft insbesondere die Teilbranchen des Ausbaugewerbes und der Gebäudehülle.
Die Stammgruppe Ausbau und Gebäudehülle von Bauenschweiz heute an einer Medienkonferenz an den SwissSkills aufgezeigt, welche zentrale Rolle die Berufe des Ausbaugewerbes und der Gebäudehülle in der Schweizer Arbeitswelt spielen. Im Fokus standen die Nachwuchsförderung und die Berufsperspektiven junger Talente, ein Thema, das angesichts des Fachkräftemangels aktueller denn je ist.
Der Nationalrat ist bei der Abstimmung zu Artikel 1 Absatz 4 AVEG der Mehrheit der WAK-N mit 114 zu 76 Stimmen (2 Enthaltungen) gefolgt und hat in der Schlussabstimmung die Gesetzesänderung mit 109 zu 76 Stimmen (7 Enthaltungen) angenommen. Das Geschäft wird am 28./29. August in der WAK-S behandelt.
Mindestlöhne in allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen sollen Vorrang vor kantonalen Mindestlöhnen haben. Mit einer Anpassung im Bundesgesetz über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen (AVEG) wäre dieser Grundsatz zukünftig gesetzlich verankert. Die Stammgruppe Ausbaugewerbe und Gebäudehülle von Bauenschweiz unterstützt diesen Schritt ausdrücklich. Denn damit bleibt das bewährte System der sozialpartnerschaftlich ausgehandelten Mindestlöhne erhalten - zum Schutz der Löhne und der Berufsbildung.
Die Bauwirtschaft ist der Auffassung, dass mit der vom Parlament verabschiedeten Variante des Systemwechsels der notwendige Schub für die Modernisierung des Gebäudeparks nicht erfolgen wird und erachtet die Einführung von neuen Liegenschaftssteuern als unglücklichen Weg für die eigentliche Problemlösung.
Der Schweizerische Fachverband Fenster- und Fassadenbranche (FFF) lanciert gemeinsam mit dem Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) zwei neue Zertifikatslehrgänge, um das fensterspezifische Weiterbildungsangebot fundamental auszubauen.
Am 28. September 2025 soll über die Einführung einer neuen Objektsteuer auf Zweitliegenschaften abgestimmt werden. Damit einher gehen die Abschaffung des Eigenmietwerts und des Unterhaltsabzugs.
Die WAK-N spricht sich dafür aus, dass kantonale Mindestlöhne die Mindestlöhne in allgemeinverbindlich erklärten GAV nicht mehr übersteuern können. Das Ausbaugewerbe begrüsst diesen Zuspruch.
Die Handelszeitung berichtet: Das Entlastungspaket des Bundesrates hat viele mächtige Gegner. So ist unklar, wie die Finanzministerin es durchsetzen könnte.
Die Stammgruppe Ausbaugewerbe und Gebäudehülle begrüsst die Entscheidungen des Parlaments zur Beibehaltung der Verjährungsfristen sowie zur Verlängerung der Rügefristen bei Baumängeln. Zudem zeigt sich die Stammgruppe erfreut über die Annahme der Motion Gutjahr für faire Erfüllungs- und Gewährleistungsgarantien durch den Nationalrat. Positiv bewertet wird auch der Zuspruch der Motion Sollberger durch den Nationalrat, die eine stärkere staatliche Unterstützung der Schweizer Berufsbildung fordert.
Mitte September kämpften die besten jungen Berufstalente an den WorldSkills in Lyon um die Weltmeistertitel. Mit insgesamt 15 Medaillen kehrte die Schweizer Delegation aus Frankreich zurück. Fünf Medaillen gehen dabei an Vertreter/innen aus dem Ausbaugewerbe und der Gebäudehülle.
Am 16. August hat die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates das Thema «OR Baumängel» besprochen und beschlossen, die Verjährungsfrist bei den heute geltenden 5 Jahren zu belassen.
Am 12. Juni hat der Ständerat das Thema «OR Baumängel» besprochen und ist seiner vorberatenden Kommission in allen Punkten gefolgt und hat damit die 10-Jahresfrist gekippt.