20.01.2026
Die Eröffnungsfeier der Swissbau 2026 stand ganz im Zeichen von Innovationsgeist und Fachkompetenz der Schweizer Baubranche – mit besonderem Fokus auf die Stammgruppe Ausbau und Gebäudehülle. Über 100 Gäste folgten den spannenden Ausführungen rund um das Leuchtturmprojekt Globus Basel.

Am Dienstagmorgen begrüsste Regierungsrätin Esther Keller die Anwesenden zur offiziellen Eröffnung der Swissbau 2026. In ihrem Grusswort betonte sie ihr zentrales Anliegen, die zunehmende Bürokratie in der Baubranche zu reduzieren. Die Swissbau sehe sie dabei als wichtige Plattform, um den Austausch von Ideen und Innovationen zu fördern.
Eine Einordnung der aktuellen Lage der Branche nahm anschliessend Ständerat und Bauenschweiz-Präsident Hans Wicki vor. Er machte deutlich, dass die Baubranche vor grossen Herausforderungen steht – vom Schaffen von genügend Wohnraum über die energetische Sanierung von Gebäuden bis hin zur allgemeinen Modernisierung der Infrastruktur. Auf der politischen Agenda stehe deshalb vor allem eines: «Sensibilisieren und aufmerksam machen – das ist die Hauptaufgabe für uns als Dachverband.»
Stammgruppen-Präsident Peter Meier knüpfte daran an und betonte die zentrale Rolle der Stammgruppe Ausbau und Gebäudehülle, insbesondere im Bereich der Sanierungen. Der Umbau des Globus Basel sei ein exemplarisches Beispiel dafür: «Ich bin sehr stolz auf dieses Projekt. Es zeigt eindrücklich, wie die Branche immer wieder neue Innovationen umsetzt.»
Das beeindruckende Bauprojekt mitten in der Basler Altstadt wurde von den Verantwortlichen vorgestellt und steht exemplarisch für die Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Branche. Projektleiter Andrin Sennhauser hielt fest: «Das gemeinsame Arbeiten im Ausbau- und Gebäudehüllegewerbe hat mich besonders beeindruckt. Die grosse Bereitschaft, Lösungen zu erarbeiten und gegenseitiges Know-how zu teilen, ist keine Selbstverständlichkeit. Das Beispiel Globus zeigt deutlich: Erst durch das bewusste Zusammenfügen verschiedener Kompetenzen entsteht ein Ergebnis, das so überzeugend funktioniert – eine echte Pionierleistung.»
Abgerundet wurde die Eröffnungsfeier mit einer Podiumsdiskussion rund um das Thema Nachwuchsförderung. Der gemeinsame Wunsch aller Teilnehmenden: Das Handwerk soll sowohl auf dem politischen Parkett als auch in der Gesellschaft wieder mehr Wertschätzung erfahren.


