Eine Annahme der SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» hätte gravierende Folgen für die Schweizer Bauwirtschaft. Der Vorstand des Dachverbandes Bauenschweiz hat nach der Konsultation der Mitgliedverbände die Nein-Parole gefasst.
In der aktuellen Ausgabe des Jugendmagazins SPICK dreht sich alles ums Bauen. Die Beiträge in der SPICK-Themenausgabe zeigen anschaulich, wie Bauwerke entstehen, welche Berufe daran beteiligt sind und warum eine gut geplante Infrastruktur für die Schweiz so wichtig ist.
Die Eröffnungsfeier der Swissbau 2026 stand ganz im Zeichen von Innovationsgeist und Fachkompetenz der Schweizer Baubranche – mit besonderem Fokus auf die Stammgruppe Ausbau und Gebäudehülle. Über 100 Gäste folgten den spannenden Ausführungen rund um das Leuchtturmprojekt Globus Basel.
Die Schweiz soll bis 2050 klimaneutral sein. Fenster und Fensterelemente spielen eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, Energie zu sparen und CO₂ zu reduzieren. Aus diesem Grund hat der Schweizerischer Fachverband Fenster- und Fassadenbranche FFF die Arbeitsgruppe Kreislaufwirtschaft Fenster und Fensterelemente gebildet. Die interdisziplinären Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Kreislaufwirtschaft in der Schweiz voranzutreiben.
Am 28. September stimmte das Volk mit 57.73 % der Einführung einer Objektsteuer auf Zweitliegenschaften und somit der Abschaffung des Eigenmietwertes zu. Die Stammgruppe Ausbau und Gebäudehülle bedauert diesen Entscheid, denn die Abschaffung trifft insbesondere die Teilbranchen des Ausbaugewerbes und der Gebäudehülle.
Die Stammgruppe Ausbau und Gebäudehülle von Bauenschweiz heute an einer Medienkonferenz an den SwissSkills aufgezeigt, welche zentrale Rolle die Berufe des Ausbaugewerbes und der Gebäudehülle in der Schweizer Arbeitswelt spielen. Im Fokus standen die Nachwuchsförderung und die Berufsperspektiven junger Talente, ein Thema, das angesichts des Fachkräftemangels aktueller denn je ist.
Der Nationalrat ist bei der Abstimmung zu Artikel 1 Absatz 4 AVEG der Mehrheit der WAK-N mit 114 zu 76 Stimmen (2 Enthaltungen) gefolgt und hat in der Schlussabstimmung die Gesetzesänderung mit 109 zu 76 Stimmen (7 Enthaltungen) angenommen. Das Geschäft wird am 28./29. August in der WAK-S behandelt.
Mindestlöhne in allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträgen sollen Vorrang vor kantonalen Mindestlöhnen haben. Mit einer Anpassung im Bundesgesetz über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen (AVEG) wäre dieser Grundsatz zukünftig gesetzlich verankert. Die Stammgruppe Ausbaugewerbe und Gebäudehülle von Bauenschweiz unterstützt diesen Schritt ausdrücklich. Denn damit bleibt das bewährte System der sozialpartnerschaftlich ausgehandelten Mindestlöhne erhalten - zum Schutz der Löhne und der Berufsbildung.
Die Bauwirtschaft ist der Auffassung, dass mit der vom Parlament verabschiedeten Variante des Systemwechsels der notwendige Schub für die Modernisierung des Gebäudeparks nicht erfolgen wird und erachtet die Einführung von neuen Liegenschaftssteuern als unglücklichen Weg für die eigentliche Problemlösung.
Der Schweizerische Fachverband Fenster- und Fassadenbranche (FFF) lanciert gemeinsam mit dem Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM) zwei neue Zertifikatslehrgänge, um das fensterspezifische Weiterbildungsangebot fundamental auszubauen.
Am 28. September 2025 soll über die Einführung einer neuen Objektsteuer auf Zweitliegenschaften abgestimmt werden. Damit einher gehen die Abschaffung des Eigenmietwerts und des Unterhaltsabzugs.
Die WAK-N spricht sich dafür aus, dass kantonale Mindestlöhne die Mindestlöhne in allgemeinverbindlich erklärten GAV nicht mehr übersteuern können. Das Ausbaugewerbe begrüsst diesen Zuspruch.
Die Handelszeitung berichtet: Das Entlastungspaket des Bundesrates hat viele mächtige Gegner. So ist unklar, wie die Finanzministerin es durchsetzen könnte.