15.06.2026

Nein zur Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!»

Die Stammgruppe Ausbau und Gebäudehülle zeigt sich wie der Dachverband Bauenschweiz erfreut darüber, dass die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» vom Schweizer Volk abgelehnt wurde. Ein Ja hätte drastische Folgen für die Schweizer Bauwirtschaft gehabt.

Die SVP-Initiative forderte eine Begrenzung der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen vor dem Jahr 2050, um Umwelt, Infrastruktur und Sozialwerke zu schützen. Bei Überschreitung einer 9,5-Millionen-Grenze hätten Bundesrat und Parlament Massnahmen ergreifen müssen. Auch das Personenfreizügigkeitsabkommens mit der EU wäre unter Druck gekommen und hätte im schlimmsten Fall gekündigt werden müssen. Auch der Bundesrat und das Parlament lehnten die Initiative ab. Peter Meier, Präsident der Stammgruppe Ausbau und Gebäudehülle von Bauenschweiz zeigt sich erfreut und erleichtert über den Abstimmungsausgang: «Die Schweizer Bauwirtschaft übernimmt Verantwortung und setzt verschiedene Zielsetzungen sowie gesellschaftliche Herausforderungen um. Sie schafft Wohnraum, sichert Verkehrs-, Energie- und Wasserinfrastruktur oder leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klima- und Ressourcenziele, die Parlament und Volk verankert haben. Dafür brauchen wir viele qualifizierte Fachkräfte. Bereits heute haben wir zu wenige. Wäre diese Initiative angenommen worden, hätte sich dieser Mangel noch mehr zugespitzt. Unser Einsatz gegen die Initiative hat sich also gelohnt.»

Er fügt an, dass die Schweiz auf eine stabile Arbeitsmigration aus Europa angewiesen ist und zudem auch qualitativ hochwertiges Baumaterial aus der EU benötigt wird, um die aktuellen Bauvorhaben zu stemmen.

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